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    GENEHMIGUNGSANTRAG
    mit geologischer Vorprüfung & Antrag
    BESICHTIGUNG
    der Baustelle mit Ihnen vor Ort und Besprechung
    BOHRUNG
    mit Partnern: Erdsonde oder Grundwasser
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    bis zum Gebäude mit Erdarbeiten & Verlegung
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    inklusive Kernbohrung - Geothermie
    ABNAHME
    fachgerechte Abnahme und Genehmigungsantrag
    INSTALLATION
    der Wärmepumpe, fachgerechter Einbau
    ELEKTRIK
    Elektrischer Anschluss durch den Elektriker
    INBETRIEBNAHME
    Gewährleistungsgarantie auf die gesamte Anlage
    WARTUNG
    und Instandhaltung, regelmäßige Kontrolle

Energie-Einsparverordnung (EnEV)

Die Energie-Einsparverordnung (EnEV) regelt als Teil des deutschen Baurechts die bautechnischen Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauch von Gebäuden.

Nach der Energie-Einsparverordnung (EnEV) werden hohe Anforderungen an den Wärmeschutz und an die Anlagentechnik gestellt, um den CO2-Ausstoß zu minimieren und die Umwelt zu schonen. Ob und wie ein Nachweis nach der EnEV geführt werden muss, hängt u.a. davon ab, ob ein neues Gebäude errichtet oder ein bestehendes verändert werden soll.

Neuerungen der EnEV 2009 im Überblick:

  • Die Obergrenze des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs wurde für Neu- und Altbauten (bei Modernisierung) um durchschnittlich 30 Prozent reduziert.
  • Die energetischen Anforderungen an die Wärmedämmung von Neubauten wurden um durchschnittlich 15 % erhöht.
  • In der Altbaumodernisierung mit wesentlichen baulichen Änderungen an Bauteilen (Fassade, Fenster und Dach) wurde die energetische Anforderung um 30 % erhöht. Eine Erleichterung gilt nur noch, „wenn die Fläche des geänderten Bauteiles nicht mehr als 10 vom Hundert der gesamten jeweiligen Bauteilfläche des Gebäudes betrifft“ (EnEV §9 Abs. 3). Vorher lag die Bagatellgrenze bei 20 %.
  • Dachböden müssen bis Ende 2011 eine Wärmedämmung erhalten. Je nach Raumnutzung kann die Geschossdecke oder eine Dachdämmung gewählt werden. Bei Neuerwerbung besteht eine Nachrüstpflicht. Für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern besteht weiterhin die Freistellung, wenn der Eigentümer bereits am 1. Februar 2002 in seinem Haus wohnte.
  • Klimaanlagen, die die Feuchtigkeit der Raumluft verändern, müssen mit einer automatischen Regelung zur Be- und Entfeuchtung nachgerüstet werden.
  • Nachtstromspeicherheizungen, die 30 Jahre oder älter sind, müssen bis zum 1. Januar 2020 durch effizientere Heizungen ersetzt werden. Dies betrifft insbesondere Wohngebäude mit mindestens sechs Wohneinheiten und Nichtwohngebäude mit mehr als 500 Quadratmetern Nutzfläche. Ausgenommen sind Gebäude, die nach dem Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung 1995 erbaut sind, oder wenn der Austausch unwirtschaftlich wäre. Das Gleiche gilt in Gebäuden, in denen durch öffentlich-rechtliche Vorschriften der Einsatz von elektrischen Speicherheizsystemen vorgeschrieben ist.
  • Der Vollzug der Verordnung wird strenger überprüft. Bestimmte Prüfungen werden dem Schornsteinfeger übertragen und Nachweise bei der Durchführung bestimmter Arbeiten im Gebäudebestand (Unternehmererklärungen) eingeführt.

Quelle (bzw. siehe auch): Energie-Einsparverordnung www.wikipedia.de